Bis hierhin und weiter

Freunde, 15 ist die Zahl des Tages! 15 Blog-Posts habe ich jetzt auf jago.de veröffentlicht, das heißt mein Blog ist schon 15 Wochen alt. Das sind fast vier Monate. Also ist heute die beste Gelegenheit ein Résumé zu ziehen und ein paar Dinge klarzustellen.

Wie alles begann

Ich wollte schon seit langer Zeit einen Blog starten. Allerdings wusste ich nie so genau worüber ich bloggen sollte. Und auch wenn es immer als so einfach dargestellt wird, waren die technischen Voraussetzungen um einen Blog zu starten eine Herausforderung für mich. True Story. Aber diesmal war es anders. Diesmal hatte ich mich ja zunächst dazu entschieden, mich wieder aktiver mit Rap zu beschäftigen. Und das neben meinem Tagesjob und allen anderen Umständen die mein Leben prägen. In diesem Zusammenhang überlegte ich, wie ich mich noch anderweitig kreativ betätigen könnte, aber trotzdem im Rapkontext bleiben würde.

Meine Leidenschaft

Schon immer war Schreiben eine große Leidenschaften von mir. Diese lebte ich mal mehr, mal weniger und auf die unterschiedlichsten Arten aus. Also lag es nahe, diese Leidenschaft wieder aufleben zu lassen und diesmal mit meiner Leidenschaft für Rap zu verbinden. Gesagt getan. Trotzdem fehlte mir immer noch ein Aufhänger, ein roter Faden für den Blog. Warum sollte ich bloggen? Was habe ich den Menschen mitzuteilen, das sie nicht schon in meinen Raptexten finden? Mir kam die Idee darüber zu schreiben, wie ich meine Passion – Rap – verfolge und mit meinem Tagesjob unter einen Hut bringe.

Nicht für alle aber jeden

Natürlich soll sich mein Blog nicht nur an die Menschen richten, die selbst mit Rap zu tun haben. Sondern ich will stellvertretend an meinem Beispiel zeigen, wie jeder es schaffen kann eine Passion zu verfolgen, egal wie voll das Leben bereits ist. Dafür erkläre ich wie ich die Sache angehe und welche Techniken ich anwende, um das erfolgreich zu meistern. Die Mission war also klar. Den Interessierten einen Weg zeigen wie sie etwas für sich tun können. Und dass, indem sie sich für etwas Zeit nehmen und es priorisieren, das ihnen wichtig ist und sie glücklich macht. Die Frage war nur: Wie? Obwohl Schreiben also nicht ganz neu für mich war, muss ich doch zugeben, dass ich einen Moment brauchte um den richtigen Einstieg zu finden ins Bloggen zu finden.

Und heute? Läuft bei mir… Ich habe einen Weg gefunden meine Erlebnis so zu schildern und aufzubereiten, dass es immer mehr Menschen gelingt, eine Parallele zu ihrem eigenen Leben zu ziehen. Woher ich das weiß? Na, das ist was ihr mir schreibt und erzählt und darüber freue ich mich natürlich sehr! Denn auch wenn mir Schreiben Spaß macht, will ich es natürlich nicht allein zum Selbstzweck tun. Wie beim Rappen geht es mir um die Interaktion. Klar, ich habe immer etwas zu erzählen. Genug um meinem Mitteilungsbedürfnis gerecht zu werden. Aber es geht mir natürlich auch darum, dass andere es hören. Darum, dass andere etwas daraus mitnehmen und es sie in irgendeiner Form bereichert. Wenn dem nicht so wäre, könnte ich ja auch Tagebuch schreiben. 😉

Und weiter

Soweit so gut. Aber wie geht es weiter? Freunde, ich hab noch einiges in der Pipeline und viele Pläne. Von meiner Seite aus geht es also direkt weiter. Allerdings habe ich mir gedacht, vielleicht sollte ich für die kommenden Posts, zwei häufig von mir verwendete Begriffe etwas definieren. Sozusagen, an meinem Vokabular feilen. Ein Vokabular ist eigentlich nichts anderes, als ein Zeichensatz auf den man sich einigt, um sich miteinander zu verständigen zu können (Definition nach Jago). Also so etwas wie ein Code. Ich glaube, wir verstehen uns auch so schon ziemlich gut. Aber mir ist aufgefallen, dass ich vor allem zwei Vokabeln nicht ganz konsequent benutze. Bevor wir also in die nächste Etappe von 15 Blog-Posts (und natürlich mehr) starten, hier also ein kurze Definition von „Passion“ und „Tagesjob“.

Passion

Was genau ist eine Passion? Das sagt Wikipedia dazu:

Definition des Wortes Passion

Dieses Bild zeigt die Definition des Wortes Passion, die man auf Wikipedia findet.

(https://www.google.com/search?q=passion+definition&oq=passion+def&aqs=chrome.1.69i57j0l5.5295j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8)

Klingt erstmal einleuchtend. Warum ich das Wort benutze? Weil ich denke es beschreibt sehr gut, was Rap für mich ist – meine Passion. Rap ist in mein Leben gekommen, als ich 15 Jahre alt war. Und auch wenn wir manchmal für eine Zeit lang eine “Fernbeziehung” geführt haben, haben wir uns seit dem nie getrennt. Trotz meiner “leidenschaftlichen Neigung” (s.o.), habe ich nie gerappt um Geld damit zu verdienen. Wenn doch mal etwas dabei rumkommt, freue ich mich natürlich sehr. Sollte jemals genug dabei rumkommen, dass ich nichts anderes mehr tun muss und mich voll darauf konzentrieren kann – um-so-besser! Aber das war nie das ausschlaggebende Moment. Das Wort “Passion” passt also ganz gut.

Im Speziellen in der heutigen Konstellation, in der mein Tagesjob (s.u.) mich finanziert, ist Rap zwar eine leidenschaftliche Neigung, aber hat den Charakter einer Liebhaberei (s.o.). Das Wort Liebhaberei trägt die Leichtigkeit und Unbedarftheit in sich, die etwas mitbringt, dass man tut, ohne sich davon finanzieren zu müssen. Passt also auch gut. Deshalb habe ich mich dazu entschieden dieses Wort verwenden, wenn ich beschreibe welche zwei großen Komponenten ich managen muss. Unter Passion fasse ich dann auch weitere Beschreibungen zusammen wie “den Traum” den man verfolgt oder die “die Ziele” die man hat. Also, Passion? Check.

Tagesjob

Bei dem Begriff Tagesjob ist es schon etwas schwieriger. Wie ihr ja wisst, bin ich berufstätig in Vollzeit. So wie viele von euch auch. Dieser Beruf nimmt einen Großteil meiner Zeit ein. Der Arbeitsvertrag sagt 40 Stunden die Woche, mit Vorbereitung, Nachbereitung und allem Drum-und-Dran, sind mindestens 50 Stunden realistischer. (Dabei lasse ich jetzt Dienstreisen mal außen vor.) Es ist eben diese Berufstätigkeit mit der sich Rap meine Zeit teilt. Natürlich neben Familie, Freunden, Sport, etc. Da es in der Natur der Sache liegt, wann die Arbeitszeit meines Berufes stattfindet, nämlich “am Tag” zwischen 8:00 und 18:00 Uhr, bekommt Rap die restliche Zeit des Tages.

Um den Unterschied zwischen diesen beiden Komponenten in meinem Leben herauszustellen, habe ich nach einem passenden Begriff for “den Job” gesucht. Zwischen den Begriffen “normaler”, “anderer” und “regulärer” Job, fand ich Tagesjob eigentlich am passendsten. Und nur weil es Tagesjob heißt, bedeutet das ja nicht, dass Rap nicht auch mal am Tag stattfinden kann oder darf 😉.

Nicht Gut und Böse

Ich möchte es dabei auch gar nicht so darstellen, als wären die beiden Gut und Böse. Grade mit der Entscheidung die ich getroffen habe, hat beides seine Daseinsberechtigung. Der Tagesjob hat mir nie was schlechtes getan UND er finanziert mich 😃 Das ist gut! Durch Rap lebe ich meine Kreativität aus. Er gibt mir Kraft, macht mir einfach Spaß und ich glaube auch fest an seine therapeutische Wirkung auf mich ☺️ Die beiden sind also eine Dualität und gehören zusammen. Natürlich könnte es sein, dass Rap irgendwann mehr Zeit einnimmt und dann nicht mehr “nur” meine Passion, sondern auch mein Tagesjob wird. Aber bis dahin ist es wohl noch ein bisschen hin.

Also, seid ihr bereit? Wenn ihr vielleicht in einer ähnlichen Situation seid und versucht eure “Passion” mit eurem “Tagesjob” zu vereinbaren, bleibt dran! Ich werde euch auf dem Weg begleiten und versuche euch dabei so viel Hilfestellung zu geben wie möglich. Habt ihr Anregungen, Fragen oder Wünsche für die nächste Etappe? Schreibt mich an 👍

Bis dahin, lasst es euch gut gehen und habt einen schönen Sonntag!

Peace
Jago

jagomatik

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